1
Der täuschend echte Betrug nach dem Datenleck
Ein Online-Shop wird gehackt. Die Angreifer erbeuten Namen, E-Mail-Adressen und Bestellungen. Ein paar Wochen später kommt eine Mail „von Ihrer Bank“: Ihr Konto sei gesperrt, bitte melden Sie sich hier an. Sie nennt Ihren Namen und sieht echt aus.
Ohne AliasDie Mail kommt an die Adresse, die auch Ihre Bank kennt. Nichts verrät den Betrug.
Mit AliasDie Mail kommt an shop@ – eine Adresse, die Ihre Bank gar nicht kennt. Der Betrug fällt sofort auf.
2
Wenn ein geknacktes Passwort alle Türen öffnet
Nach einem Datenleck probieren Angreifer die erbeuteten Paare aus E-Mail-Adresse und Passwort automatisch bei vielen anderen Diensten aus – bei Versandhändlern, Streamingdiensten, sozialen Netzwerken. Fachleute nennen das „Credential Stuffing“. Wer irgendwo dasselbe Passwort benutzt, verliert so auch dieses Konto.
Ohne AliasDie Adresse ist überall gleich. Den Angreifern fehlt nur noch das passende Passwort.
Mit AliasJeder Dienst kennt eine andere Adresse. Mit der Adresse aus dem Leck kommen die Angreifer woanders nicht weit – und Sie wissen, welches eine Konto Sie absichern müssen.
Ein Alias ersetzt keine guten Passwörter. Aber er sorgt dafür, dass ein Fehler bei einem Dienst nicht alle anderen mitreißt.
3
Wer hat meine Adresse weitergegeben?
Sie nehmen an einem Gewinnspiel teil oder laden einen „kostenlosen Ratgeber“ herunter. Kurz darauf schreiben Ihnen Firmen, von denen Sie nie gehört haben. Irgendwo wurde Ihre Adresse weitergegeben oder verkauft – aber wo?
Ohne AliasEs bleibt ein Rätsel. Der Werbung können Sie nur noch hinterherräumen.
Mit AliasDie fremden Mails kommen an gewinnspiel@. Damit ist klar, wer es war – und ein Klick schaltet die Adresse ab.
4
Die Kleinanzeige, die nie aufhört
Sie verkaufen ein altes Fahrrad über eine Kleinanzeige oder tragen eine Kontaktadresse auf der Vereinswebsite ein. Öffentliche Adressen werden automatisch eingesammelt; Spam und Betrugsversuche („Ich schicke einen Kurier …“) kommen noch lange nach dem Verkauf.
Ohne AliasDie Adresse steht dauerhaft im Netz und lässt sich nicht mehr zurückholen.
Mit AliasFür jede Anzeige ein eigener Alias, zum Beispiel einer, der nach 30 Tagen von selbst endet. Fahrrad verkauft, Adresse weg.
5
Newsletter, die sich nicht abbestellen lassen
Der Abmeldelink führt ins Leere, oder die Mails kommen trotzdem weiter. Manche Versender machen es absichtlich schwer, andere schreiben einfach unter neuem Namen weiter.
Ohne AliasSie sind auf den guten Willen des Absenders angewiesen.
Mit AliasAliasdock meldet Sie mit einem Klick ab. Und wer danach weiterschreibt, landet vor einer abgeschalteten Adresse – endgültig.
6
Unsichtbare Profile über viele Dienste hinweg
Ihre E-Mail-Adresse ist ein dauerhaftes Erkennungsmerkmal. Große Werbeplattformen bieten Firmen an, Listen von Kundenadressen – meist als sogenannter „Hash“ unkenntlich gemacht – mit ihren Nutzerkonten abzugleichen. So lässt sich eine Person über verschiedene Shops, Apps und Netzwerke hinweg wiedererkennen.
Ohne AliasÜberall dieselbe Adresse – und damit derselbe Schlüssel, der Ihre Spuren verbindet.
Mit AliasJeder Dienst kennt eine andere Adresse. Der einfachste Weg, Ihre Konten miteinander zu verknüpfen, ist versperrt.
7
Den E-Mail-Anbieter wechseln, ohne alles umzustellen
Wer seine Adresse bei einem großen Freemail-Anbieter hat, bleibt dort oft für immer: Ein Wechsel hieße, bei Dutzenden Diensten die Adresse zu ändern.
Ohne AliasDie Adresse gehört zum Anbieter. Wer wechselt, fängt von vorne an.
Mit AliasIhre Aliase liegen auf Ihrer eigenen Domain. Wohin die Mails gehen, bestimmen Sie – die Adressen bleiben, auch wenn das Postfach dahinter wechselt.
8
Ordnung, ohne dass Sie sortieren müssen
Rechnungen, Vereinspost, Bestellungen, Werbung – alles in einem Posteingang. Filter und Ordner helfen, aber nur, bis der nächste Absender etwas anders macht.
Ohne AliasSie sortieren von Hand oder pflegen Regeln für jeden Absender.
Mit AliasDie Adresse sortiert schon beim Empfang: Was an strom@ geht, ist die Stromrechnung. Ganz ohne Regeln.